Whiteboardfarbe streichen: Die komplette Anleitung
Möchten Sie eine Wand, eine Tür oder eine Möbelfront in ein vollwertiges Whiteboard verwandeln? Mit Whiteboardfarbe (bei uns SketchPaint) geht das ohne sperrige Whiteboard-Tafel an der Wand. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Whiteboardfarbe funktioniert, ob Sie die transparente oder weiße Variante wählen sollten und wie Sie damit sogar eine magnetische Whiteboard-Wand bauen.

Was ist Whiteboardfarbe genau?
Whiteboardfarbe ist eine hochwertige 2-Komponenten-Farbe auf Wasserbasis, die glatte Oberflächen wie Wände, Türen oder Möbelfronten beschreibbar macht. Anders als eine dünne Whiteboard-Folie hat unsere Whiteboardfarbe SketchPaint eine Glasglasur und ist dadurch deutlich robuster und langlebiger als der handelsübliche Whiteboard-Kunststoff. Nach dem Aushärten schreiben Sie einfach mit handelsüblichen Whiteboard-Markern darauf und wischen es rückstandsfrei wieder ab.
Whiteboardfarbe transparent oder weiß: was passt zu Ihnen?
SketchPaint Transparent tragen Sie über nahezu jede vorhandene Wandfarbe auf – die ursprüngliche Farbe, Holzstruktur oder Tapete bleibt sichtbar, die Fläche wird trotzdem beschreibbar. Das ist die einfachste Lösung, wenn Ihre Wand schon die gewünschte Farbe hat.
Möchten Sie ein klassisches, weißes Whiteboard? Dann ist SketchPaint Weiß die richtige Wahl. Wichtig dabei: SketchPaint Weiß ist eine Spezialfarbe, aber nicht vollständig deckend. Sorgen Sie deshalb vor dem Auftragen für einen bereits gleichmäßig weißen, vorbehandelten Untergrund – zum Beispiel mit einer normalen, gut deckenden weißen Wandfarbe als Unterschicht.
Glänzend oder matt: was ist der Unterschied?
Beide Varianten gibt es glänzend und matt. Die glänzende Version lässt sich leichter reinigen und bietet die beste Abwischbarkeit – ideal, wenn die Wand viel genutzt wird. Die matte Version hat eine dezentere, weniger spiegelnde Optik und ist angenehmer, wenn die Wand im Gegenlicht steht, benötigt zum Abwischen aber grundsätzlich etwas Reinigungsspray statt nur ein trockenes Tuch.
Whiteboardfarbe streichen: Schritt für Schritt
Der Untergrund sollte glatt und frei von Staub und Fett sein. Auf porösen Untergründen wie Holz, MDF oder Gips empfehlen wir vorher eine Grundierung aufzutragen, das verbessert die Haftung deutlich. Machen Sie vor dem großflächigen Streichen immer einen Probeauftrag an einer unauffälligen Stelle.
SketchPaint ist eine 2-Komponenten-Farbe: Nach dem Anmischen haben Sie etwa 45 Minuten Zeit zum Auftragen, danach ist die Mischung nicht mehr verarbeitbar. Planen Sie die Fläche deshalb so, dass Sie sie in einem Arbeitsgang fertigstellen können. Zur Reichweite: 500 ml reichen für etwa 3–4 m², 1 Liter für etwa 6–8 m² (jeweils eine Schicht) – rechnen Sie lieber etwas großzügiger. Lassen Sie die Farbe anschließend etwa 7 Tage aushärten, bevor Sie intensiv darauf schreiben.
Whiteboardfarbe magnetisch machen: Kombination mit Magnetfarbe
Whiteboardfarbe lässt sich sehr gut mit Magnetfarbe kombinieren – das Ergebnis ist eine magnetische Whiteboard-Wand, an der Sie gleichzeitig schreiben und mit Magneten Notizen befestigen können. So gehen Sie vor: Tragen Sie zunächst zwei bis drei Schichten Magnetfarbe auf und lassen Sie diese mindestens 24 Stunden trocknen. Schleifen Sie die Fläche danach leicht an und tragen Sie eine deckende Farbschicht in der gewünschten Farbe auf. Veredeln Sie zum Schluss mit SketchPaint – transparent, wenn die Deckschicht schon die Wunschfarbe hat, oder weiß für ein klassisches Whiteboard.
Whiteboardfarbe reinigen und die richtigen Marker
Frische Markierungen wischen Sie trocken mit einem Mikrofasertuch ab. Stehen Notizen länger oder auf der matten Version, greifen Sie am besten zu etwas Reinigungsspray. Verwenden Sie ausschließlich hochwertige Whiteboard-Marker und vermeiden Sie permanente Marker – die lassen sich nicht mehr rückstandsfrei entfernen.
Häufig gestellte Fragen
Ist Whiteboardfarbe dasselbe wie eine Whiteboard-Folie oder -Tapete?
Nein. Eine Folie oder Tapete wird auf die Wand geklebt, Whiteboardfarbe wird gestrichen. Dank der Glasglasur ist unsere SketchPaint-Whiteboardfarbe deutlich robuster und langlebiger als eine dünne Whiteboard-Folie und lässt sich nahtlos über größere oder unregelmäßig geformte Flächen auftragen.
Wie viel Whiteboardfarbe brauche ich?
500 ml reichen für etwa 3–4 m², 1 Liter für etwa 6–8 m² (jeweils eine Schicht). Rechnen Sie lieber etwas großzügiger, da die Fläche in einem Arbeitsgang fertig werden muss.
Kann ich Whiteboardfarbe über vorhandene Wandfarbe streichen?
Ja, mit der transparenten Variante: Sie tragen sie über nahezu jede vorhandene Wandfarbe auf, sodass die Wandfarbe sichtbar bleibt und die Fläche trotzdem beschreibbar wird.
Ist Whiteboardfarbe magnetisch?
Whiteboardfarbe selbst nicht. In Kombination mit Magnetfarbe darunter entsteht aber eine Wand, an der Sie gleichzeitig schreiben und mit Magneten arbeiten können.
Glänzend oder matt: was ist der Unterschied?
Glänzend lässt sich am leichtesten reinigen und bietet die beste Abwischbarkeit. Matt spiegelt weniger und ist angenehmer, wenn die Wand im Gegenlicht steht, benötigt zum Abwischen aber grundsätzlich etwas Reinigungsspray.
Wie lange muss Whiteboardfarbe trocknen, bevor ich schreiben kann?
Nach dem Anmischen haben Sie etwa 45 Minuten Zeit zum Auftragen. Lassen Sie die Farbe danach etwa 7 Tage aushärten, bevor Sie intensiv darauf schreiben.